Autor: Kat
In 80 Büchern um die Welt: Südsee-Kreuzfahrt (Teil 1)
Faszination Regionalkrimi
Regaltour + Gewinnspiel Auflösung
Tod eines Milchbauern

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von Thomas B. Morgenstern
Jawohl, ich habe den nächsten Band vom Milchkontrolleur gleich hinterher gelesen.
Hans-Georg Allmers und seine Nachbarn geraten mal wieder unter Mordverdacht, als zwei Jahre nach dem Mord aus dem ersten Band wieder eine Leiche gefunden wird. Das heisst, Hans-Georg diesmal nicht, dafür wird aber einer seiner Freunde verhaftet. Da ist Staatsanwalt Walter Allmers wie gewohnt mal wieder auf schnelle Erfolge aus – doch hatte der Verdächtige überhaupt ein echtes Motiv?
Wir erfahren wieder viel über Hans-Georgs Nachbarn und die Bauern im Dorf und über die Milchkühe, während die Mordermittlungen darüber fast zur Nebensache werden. Doch irgendwie gefiel mir der Stil, ich lerne gerne die Leute besser kennen, auch wenn sie eigentlich nur Nebendarsteller sind.
Das Dorf hat übrigens immer noch keinen Namen, und hat auch in diesem Band keinen gebraucht. Meine liebste Nebenfigur ist die kuchenbackende Tratschtante Hella Köhler. Die ist super!
Lesemonat Dezember 2019
Der Milchkontrolleur

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von Thomas B. Morgenstern
Hans-Georg Allmers ist Milchkontrolleur in einem Dorf am Rand zwischen Moor und Elbmarsch. Er führt ein beschauliches Leben, liegt gerne in der Hängematte und züchtet nebenbei Kaninchen. Als Else Weber ermordet wird, gerät das Dorfleben aus den Fugen. Fast jeder Bauer hat des nachts schon mal ihr Häuschen aufgesucht, und so ist vom Bauern auf Abwegen bis hin zu eifersüchtigen Ehefrauen erstmal jeder verdächtig. Hans-Georgs Bruder Walter will sich als Staatsanwalt einen Namen machen, und stürzt sich eifrig in die Ermittlungen. Dabei kommt ihm Hans-Georg gerade recht, der auf allen Höfen ein- und ausgeht und jeden Dorfklatsch mitbekommt.
Das Dorf selbst hat keinen Namen, sondern wird immer nur als „das Dorf“ bezeichnet, womit es irgendwo zwischen den echten Dörfern der Gegend angesiedelt sein dürfte. Es gibt einen Fluss mit einer Fähre, was zur Oste passen würde. Auch Stade wird nur einmal beim Namen genannt, und bleibt sonst nur „die Kreisstadt“. Eigentlich hatte ich mir das Buch extra gekauft, weil es bei Stade spielt, aber von einer Erwähnung einer der Backsteinkirchen und einem Marktplatz abgesehen bleibt auch Stade eigentlich eher anonym. Im Nachhinein hat mir das doch ganz gut gefallen, denn so lenkt kein Lokalkolorit von der Handlung ab, und man bekommt dennoch ein Gefühl für die Gegend.
Ein schöner Dorfkrimi, der mir Spaß gemacht hat.
Jahreshighlights 2019 + Gewinnspiel
The Cold Cold Ground

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von Adrian McKinty
Dies ist der Auftakt zu einer Krimireihe um Detective Sean Duffy, einem Katholiken, der während der Hochphase des Nordirlandkonflikts versucht, sich bei der Polizei einen Namen zu verdienen. Sein erster Fall ist ein Mord, der wie die Tat einer Gang aussieht, sich jedoch schnell als gestellt herausstellt. Ohne Verdächtige und ohne Motiv wird es eine knifflige Ermittlung.
Ausserdem gibt es da noch ein verschwundenes Mädchen, dessen Fall als Selbstmord zu den Akten gelegt wird, der ihm aber keine Ruhe lässt. Gegen den Willen seiner Vorgesetzten, ermittelt er nebenbei auch in diesem Fall weiter. Hat sie womöglich etwas mit dem Mordfall zu tun?
Ich habe Verwandschaft in Belfast, daher habe ich einen Bezug zu Nordirland. Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir in den Ferien nie nach Belfast reisen durften, weil es zu gefährlich war – meine Verwandten sind immer zu uns gekommen.
Ausserdem ist mir das Buch in die Badewanne gefallen – was es für mich persönlich auch unvergesslich macht.
